© letzte Änderung 16. September 2021
Photovoltaik Einspeisevergütung Photovoltaikanlagen werden staatlich über die sogenannte Einspeisevergütung gefördert. Die Photovoltaik Einspeisevergütung ist im Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) festgelegt. Die Höhe der Vergütung hängt von verschiedenen Faktoren ab. Seit einigen Jahren wurde eine Degression eingeführt, die vom Zubau neuer PV- Anlagen abhängig ist. Am lukrativsten ist es derzeit, den erzeugten Solarstrom selbst zu verbrauchen. Aktuelle Vergütungssätze Dachanlagen Anlagen auf Nichtwohngebäuden

Ziele

Die Einspeisevergütung ist ein staatliches Förderinstrument zum Ausbau der

erneuerbaren Energien. Erst durch die Vergütung für netzgekoppelte

Photovoltaikanlagen werden diese als Investitionsobjekt wirtschaftlich attraktiv. Ohne

die Einspeisevergütung könnte das Ziel kaum erreicht werden, den Anteil des

Solarstroms erheblich zu steigern.

Wir funktioniert die Einspeisevergütung?

Dem Betreiber einer Photovoltaikanlage wird über einen Zeitraum von 20 Jahren

eine feste Vergütung für den eingespeisten Strom garantiert.

Die Höhe dieser Vergütung hängt davon ab, in welchem

Monat die Photovoltaiknlage in Betrieb genommen wird.

Sinkt die Einspeisevergütung nach dem Monat der

Inbetriebnahme weiter, so beeinflusst dies nicht die

dem Betreiber zugesagte Höhe der Einspeisevergütung.

Spätere Absenkungen betreffen nur die dann in Betrieb

gehenden Anlagen. Der lokale Netzbetreiber ist verpflichtet,

den gesamten erzeugten Strom zum staatlich garantierten

Preis abzunehmen

.

INBETRIEBNAHME BIS 10 KWP BIS 40 KWP BIS 100 KWP im Außenbereich, Dachanlagen und Anlagen auf Freiflächen bis 100 kWp (Ct/kWh) Ab 01.01.2021 8,16 7,93 6,22 5,61 Ab 01.02.2021 8,04 7,81 6,13 5,53 Ab 01.03.2021 7,92 7,70 6,04 5,44 Ab 01.04.2021 7,81 7,59 5,95 5,36 Ab 01.05.2021 7,69 7,47 5,86 5,28 Ab 01.06.2021 7,58 7,36 5,77 5,20 Ab 01.07.2021 7,47 7,25 5,68 5,12 Ab 01.08.2021 7,36 7,15 5,60 5,05 Ab 01.09.2021 7,25 7,04 5,51 4,97 Ab 01.10.2021 7,14 6,94 5,43 4,89 Degressionsberechnung nach § 49 EEG 2017 (anzulegender Wert minus 0,4 Cent/kWh nach §53 EEG 2017) Für Freiflächenanlagen größer 750 kWp wird die Förderung gemäß EEG 2017 über Ausschreibungen bestimmt; Die Höhe des anzule-genden Werts entspricht dem Zuschlagswert des bezuschlagten Gebots, dessen Gebotsmenge der Solaranlage zugeteilt worden ist (§ 38b Abs. 1 EEG (2017)) Die Tabelle wurde auf Basis des am 20.12.2018 im Bundesgesetzblatt veröffentlichten Gesetzes erstellt. Für die Richtigkeit der Angaben übernimmt Photovoltaik4all keine Gewähr. Rechtlich verbindlich sind nur die durch die Bundesnetzagentur veröffentlichte Vergütungssätze.